Aktuelles aus dem Harz:
Orkan war im Harz der stärkste Sturm seit 20 Jahren
Der Orkan «Kyrill» war einer der stärksten Stürme
der vergangenen 20 Jahre. «Es spielt in der obersten
Liga», sagte Meteorologe Manfred Spatzierer vom Wetterdienst
Meteomedia. Er ist vergleichbar
mit den Orkanen «Lothar» im Dezember 1999 und
«Wiebke» im März 1990.
Der Orkan hat Spitzengeschwindigkeiten
von mehr als 200 Stundenkilometern in Europa erreicht. In Deutschland
war «Kyrill» am stärksten auf dem Wendelstein
(Bayern) mit 202 Km/h, wie von Meteomedia gemessen.
An zweiter Stelle folgten der Brocken im Harz mit 198 und der Fichtelberg
im Erzgebirge mit 183 Km/h.
Hunderten von Bäumen hatte der Sturm einfach umgeblasen. Die meisten Straßen waren wegen der in
der Nacht umgestürzten Bäume noch immer gesperrt.
Der Harz war von außen kaum erreichbar.
Am Vormittag entspannte sich die Situation zügig, so ein Sprecher der Polizei aus Wernigerode. Der
Sturm habe im Ostteil des Harzes zwar Hunderte von Bäumen
umgeworfen. Größere Schäden an Gebäuden
oder gar Verletzte gab es aber nicht.
Auch die Förster hatten sich auf Schlimmeres eingestellt.
Es gibt überall einzelne geworfene Bäume. Insgesamt
hat der Orkan in den Harzwäldern aber keine große
Katastrophe angerichtet und der Schaden wurde nur auf den Windbruch rediziert. .
Orkanartige Böen, Regen und Gewitter zogen
über den Harz hinweg. In allen Städten und Gemeinden
waren die Rettungsdienste
im Dauereinsatz.